Die Curaçao Gaming Authority schränkt Krypto-Casino-Transaktionen ein
Pieter de Vries2. Juli 2026
Die Curaçao Gaming Authority hat neue Vorschriften für lizenzierte Online-Casinos eingeführt, die Kryptowährungen verarbeiten. Die Regeln werden in Phasen zwischen September 2026 und Juni 2027 wirksam.
Nach dem aktualisierten Rahmen dürfen Glücksspielanbieter nicht länger als Kryptowährungsbörsen fungieren. Digitale Vermögenswerte werden ausschließlich als Zahlungsmittel akzeptiert. Lizenzierte Plattformen müssen Spieler-Wallets bei Ein- und Auszahlungen verifizieren, die Herkunft und Bewegung von Geldern überwachen und Transaktionen aus eingeschränkten oder hochriskanten Quellen blockieren.
Für jedes Krypto-Vermögenswert ist eine individuelle Risikobewertung erforderlich.
Überwachung von Vermögenswerten und Umsetzungsfristen
Anbieter sind verpflichtet, separate Unternehmens-Wallets für Spielerkonten, den täglichen Betrieb und Unternehmensreserven zu führen. Persönliche Wallets von Eigentümern, Mitarbeitern oder Begünstigten sind für Geschäftstransaktionen untersagt. Unternehmen müssen vollständige Aufzeichnungen über alle Krypto-Operationen führen, um behördliche Audits von Geldflüssen, Wallet-Bilanzen und Überweisungsfreigaben zu ermöglichen. Der Regulierer betrachtet Stablecoins als bevorzugte digitale Vermögenswerte, während Privacy-Coins, Meme-Token und Kryptowährungen mit unklarer Ausgabe einer zusätzlichen Überwachung unterliegen. Lizenzierte Casinos müssen ihre Richtlinien zum Umgang mit Kryptowährungen bis September 2026 einreichen. Risikobewertungen, die Verifizierung von Zahlungsanbietern und die Schulung des Personals müssen bis Dezember 2026 abgeschlossen sein. Die vollständige Einhaltung des neuen Rahmens ist bis Juni 2027 erforderlich. Informationen bereitgestellt von GGM: iGaming News (G GATE CONF, 26.–27. Juni, Tiflis).