Der Europäische Gerichtshof hat eine italienische Regulierungsstrafe gegen Google in Bezug auf Glücksspiel-Werbung auf YouTube aufrechterhalten. Die Entscheidung verpflichtet das Technologieunternehmen, eine Geldstrafe in Höhe von 854.250 US-Dollar für den Umgang mit Wettpromotionen auf der Videoplattform zu zahlen.
Plattformhaftung und regulatorische Konformität
Die Entscheidung befasst sich mit anhaltenden Streitigkeiten über die Verantwortung von Plattformen für Glücksspielinhalte von Drittanbietern. Italienische Regulierungsbehörden hatten die Strafe ursprünglich verhängt, nachdem sie festgestellt hatten, dass YouTube den Lizenzstatus der in seiner Werbestockung vertretenen Wettanbieter nicht angemessen überprüft hatte. Der Europäische Gerichtshof hat den Fall überprüft und bestätigt, dass die Plattform die direkte Verantwortung dafür trägt, die Einhaltung der nationalen Glücksspielvorschriften sicherzustellen.Die aufrechterhaltene Geldstrafe setzt einen Präzedenzfall dafür, wie digitale Dienste Glücksspielwerbung in europäischen Märkten verwalten müssen. Google muss die volle Strafsumme nun an die italienischen Behörden zahlen und seine Inhaltsmoderationsverfahren für Wettpromotionen anpassen. Die Entscheidung klärt, dass Video-Hosting-Dienste bei der Anzeige von Glücksspielinhalten für Nutzer nicht allein auf die Selbstauskunft der Werbetreibenden zurückgreifen können.