Himanshu Gulati, ein hochrangiger Politiker der norwegischen Fortschrittspartei, kündigte Pläne an, das nationale Glücksspielmonopol durch ein Lizenzsystem zu ersetzen. Er machte diese Aussage während der Spillkonferansen-Konferenz diese Woche.
Gulati identifizierte den Übergang zu einem lizenzierten Online-Glücksspielmodell als die wichtigste kulturelle Priorität der Partei bei der Rückkehr an die Macht. Die Fortschrittspartei schlug bereits 2021 vor, das Monopol zu beenden. Die Abgeordnete Silje Hjemdal hatte zuvor darauf hingewiesen, dass das aktuelle System es ermöglicht, dass erhebliche Einnahmen das Land verlassen, anstatt den inländischen Sport und die Kultur zu unterstützen.
Wahlresultate und frühere Reformen
Die politische Diskussion folgt der Parlamentswahl im September 2025. Die Arbeiderpartei behielt die Macht mit 28,2 % der Stimmen und 53 Parlamentssitzen. Die Fortschrittspartei erzielte Gewinne und sicherte sich 48 Sitze, was 24 % der Stimmen entspricht.
Gulati verwies auf frühere Deregulierungsbemühungen seiner Partei, darunter die Legalisierung von Cash-Poker vor einem Jahrzehnt und die Aufhebung von Einschränkungen für Profisportler wie die Boxerin Cecilia Brækhus. Er zitierte auch die Aufhebung des Segway-Verbots als Präzedenzfall für die Aktualisierung veralteter Gesetze.
Gulati argumentierte, dass Norwegens Monopolsystem in Europa isoliert sei und merkte an, dass Märkte wie Finnland und Albanien bereits Lizenzmodelle übernommen haben.