Die britische Branchenvereinigung Bacta veröffentlichte am 5. August 2026 eine Umfrage, die die prognostizierten Auswirkungen einer möglichen Erhöhung der Abgabe auf Spielautomaten darlegt. Die Daten wurden gesammelt, bevor Andy Burnham als britischer Premierminister bestätigt wurde.
Branchenreaktion und finanzielle Aussichten
Laut dem Bericht identifizierten alle Befragten eine negative Auswirkung auf ihren Betrieb. Neunzig Prozent stuften die Auswirkung als schwerwiegend ein, während die verbleibenden zehn Prozent sie als mäßig negativ beschrieb. Als sie gebeten wurden, die Hauptherausforderung einer Steuererhöhung zu benennen, nannten 67 Prozent der Teilnehmer die Aufrechterhaltung der Rentabilität.
Die Beibehaltung stabiler Personalstände machte 23 Prozent der Antworten aus, und Investitionen in neue Geräte und Renovierungsprogramme stellten 10 Prozent dar.
Die Umfrage zeigt, dass 87 Prozent der Mitglieder der Ansicht sind, dass eine Steuererhöhung eine Investitionsrückgang sehr wahrscheinlich machen würde. Die Befragten projizierten spezifische Ergebnisse, wobei 43 Prozent die Schließung von Erwachsenenspielstätten vorhersagten. Ein Rückgang der Rentabilität wurde von 30 Prozent der Gruppe erwartet, und 27 Prozent prognostizierten eine Reduzierung der Beschäftigtenzahlen.
Bacta-Präsident Joseph Cullis erklärte, dass eine Steuererhöhung auf Spielautomaten die Hauptgeschäftsstraßen, Küstenorte und die gesamte Lieferkette schädigen würde. Er wies darauf hin, dass die Branche bereits mit einer erheblichen Steuerlast konfrontiert sei, und argumentierte, dass weitere Erhöhungen den regulierten Sektor schrumpfen lassen könnten, wodurch der illegale, unregulierte Markt an Boden gewinnen würde.
Die Umfrage deckt den stationären Glücksspielsektor ab, einschließlich Unterhaltungslounges und Spielautomatenhersteller.