Das ukrainische Ministerium für digitale Transformation hat erste Ergebnisse einer landesweiten Umfrage zur Glücksspielteilnahme und zur öffentlichen Meinung veröffentlicht. Die von der Center for Responsible Gaming durchgeführte Studie, an der 3.164 Erwachsene teilnahmen, wurde von der Association of Ukrainian Gaming Operators unterstützt.
Wichtige Erkenntnisse zum Spielerverhalten
Die Beteiligungsraten zeigen, dass 5 % der Befragten im vergangenen Jahr Glücksspiel betrieben haben, während nur 2 % im letzten Monat gespielt haben. Was die persönlichen Gewohnheiten betrifft, identifizieren sich 84 % nicht als Spieler, im Vergleich zu 15 %, die dies tun.
Die Daten zeigen, dass 83 % nach ihrer ersten Erfahrung mit dem Spielen aufgehört haben, wobei 65 % das Interesse verloren und 23 % finanzielle Einschränkungen nannten. Weitere 10 % hörten aufgrund von Sorgen über Sucht auf. Insgesamt berichteten 83 % von keinen negativen Folgen des Glücksspiels, und 93 % liehen Bekannten nie Geld für Wetten.
Die öffentliche Meinung zeigt starke Unterstützung für die Branchenüberwachung, wobei 75 % das Glücksspiel als eine bedeutende nationale Herausforderung betrachten. Konkret priorisieren 48 % Werbeeinschränkungen, 74 % unterstützen verstärkte Suchtschutzmaßnahmen und 67 % bevorzugen strenge staatliche Regulierung. Darüber hinaus glauben 78 %, dass nicht lizenzierte Casinos die Wirtschaft schädigen.
Das Ministerium plant, weitere Daten zu veröffentlichen, um das Spielerverhalten und Maßnahmen für verantwortungsvolles Spielen weiter zu untersuchen, so iGaming News.